Entspannungstipps mit Tanja Martens

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Übungsfolge bei Verspannung und Kopfschmerzen


Thumbnail Tanja Martens II

Der klassische und verbreitete Spannungskopfschmerz kommt meist von Muskelverspannungen, die aus falschen Haltungen, Müdigkeit oder Stress resultieren. Hinter der Stirn poch es, der Nacken fühl tsich steif und schwer an. Manchmal ist der Schmerz  nur auf einer Seite, oft aber auch im ganzen Kopf.

Zieh dir bequeme Kleidung an und lege eine Matte oder ein Kissen an einen Ort wo du dich wohl fühlst. Du kannst dir auch eine schöne entspannende Musik anmachen (Musiktipp: Deva Premal –Om namo Bhagavate) und eine Kerze für die Gemütlichkeit anzünden.

Setz dich in bequemer aber aufrechter Haltung auf die Matte oder das Kissen und schließe deine Augen. Nehme deinen Körper ganz bewusst wahr, versuche tief und gleichmäßig zu Atmen und deinen Atem in den Kopf und den Nackenbereich zu lenken. Du kannst dir vorstellen, dass du mit jeder Einatmung neue Kraft und frische Energie in Kopf und Schulterbereich lenkst. Vielleicht spürst du schon nach einigen Atemzügen wie sich deine Anspannung lockert. Dein Gesäß, beide Pobacken sind fest auf der Matte geerdet. Beginne nun langsam im Einklang mit deiner Atmung deine Schultern nach hinten zu kreisen. Bleibe dabei mit geschlossenen Augen in eine Richtung zu Kreisen.

Wechsel nach ca. 2 Minuten die Richtung und kreise in die andere Richtung langsam und bewusst . 

Nach weiteren 2 Minuten stoppe mit der Bewegung lasse deine Augen geschlossen und bleibe aufrecht mit geschlossenen Augen sitzen. Spüre ganz bewusst wie dein Körper sich jetzt anfühlt.

Lass deinen Kopf schwer werden und nach vorne Kippen, so dass dein Kinn Richtung Brust fällt.

Spüre die Schwere deines Kopfes. Atme ruhig und gleichmäßig weiter. Beginne nun den Kopf ganz langsam und bewusst nach hinten und nach vorne zu bewegen. Einige Male ganz bewusst, bleib bei dir und im Einklang mit deiner Atmung.

Das Garuda-Mudra (Mudra des Adlers)

Mudra (auch Siegel) nennt man im Yoga Finger-und Handhaltungen. Bleibe in der Position auf der Matte oder dem Kissen sitzen. Spreize beide Hände, Handrücken zeigen nach außen und verhake deine Daumen ineinander, halte die Hände auf Herzzentrumhöhe.

Atme tief ein und führe gleichzeitig die Hände im Garuda-Mudra nach oben über den Kopf, leichte Rückbeuge, mit der Ausatmung langsam und bewusst die Hände zurück auf Herzzentrum Höhe führen. Wiederhole 10-15 Mal ganz langsam und bewusst in deinem Atemrhytmus.

Spüre für einige Atemzüge ganz bewusst mit geschlossen Augen in deiner Sitzhaltung nach. 

Als letzte Übung, begebe dich in die Berghaltung im Sitzen: Tief einatmen, Arme über die Seite   nach oben führen, deine Handfläche treffen aufeinander, die Fingerspitzen ziehen sanft nach oben Richtung Decke, Schultern sind locker und doch gerade, auch hier für 10 tiefe Atemzüge halten. Spüre im Anschluss nach.

Namaste Tanja

27.06.2012 - Autor: Tanja Martens, Fotos: Tanja Martens


1 Kommentar


Kommentar von Camila

am 17.08.2012 um 11:29 Uhr

ZU diesem Thema gibt es ja leider keine verlässliche Zahlen. Es gibt immer mehr Deutsche die durch Ihren Job oder in der Freizeit über Verspannungen und Kopfschmerzen klagen. Für Deutschland lässt sich so etwas in Zahlenaber auch sehr schlecht erfassen. Viel wichtiger als eine grosse Gruppe von Leuten, die auch so denken, auch so-Typen sind Menschen die wissen wie sie diese Kopfschmerzen bekämpfen können, wenn sie auftreten, und zwar im Sinne der Gesundheit. Auf jeden Fall sind die hier aufgeführten Voraschläge und Übungen ganz klasse. Vielen Dank.


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....oder auch der herabschauende Hund, denn wenn man Hunde beobachtet, kann man sehen, wie sie sich recken und strecken! Ich wünsch dir eine entspannte Übungszeit.

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